KurzBio („Immer Ich“, Warum?)
1949:
Im Gründungsjahr beider deutscher Staaten, der Republik Indien und der Volksrepublik China, in Gotha geboren und zwei Jahre später auf den Namen „Thomas“ getauft.
„Thomas“ ist nicht nur ein Vor-, sondern auch ein Familienname und von Alabama bis West Virginia gibt es achtzehn Orte in den USA, die Thomas heißen.
Auch eine christliche Minderheit in Indien, ein relativistischer Effekt der Atomphysik, ein phosphatreiches Düngemittel, ein Verfahren der Stahlerzeugung heißen Thomas. Nicht zu vergessen den Thomas River und den Thomasberg oder „Thomas, die kleine Lokomotive“.
Gotha ist die Stadt in die Hahnemann, der Begründer der Homöopathie im Jahr 1792 umgezogen war um dort - nach eigenen Angaben - eine „Genesungs-Anstalt für etwa vier irrsinnige Personen aus vermögenden Häusern“ zu gründen, die ein „menschen-freundlicher Arzt“ (nämlich er, Hahnemann) leiten sollte.
Gotha ist auch die Stadt, in der Johann Adam Weißhaupt, der Gründer des Illuminatenordens (siehe: Umberto Ecco, Dan Brown und andere) 1830 starb und auf dem, meinen damaligen, täglichen Schulweg kreuzenden, Friehof II begraben wurde.
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Bis 1968:
Freizeit: verbrachten wir in der Adoleszenz teilweise in der Gaststätte Keglerheim, unter anderem, paradoxerweise, beim Billard, wo ich auch den Künstler und selbsternannten Minister für Früh- und Freizeit a. D. Kurt W. Streubel (sprich: Kurt Weee Streubel) kennenlernte, der damals gerade an seiner Anti- Oper arbeitete.
„W“ bedeutet übrigens „Waldfried“ - vielleicht einer der Gründe warum KWS nie in der Gaststätte Waldfrieden kurzweilte
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Ab 1968:
Abi, „Prager Frühling“, Studentenproteste in Westeuropa, Beginn eines Architektur-
studiums in Weimar; Praktikum beim (berühmt- berüchtigten (?) Professor Hermann Henselmann) in der Experimentalwerkstatt der Bauakademie; Diplom beim letzten noch in Weimar verbliebenen Bauhäusler: Konrad Püschel
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Seit 1988 mit einer Unterbrechung im Verband Bildender Künstler, aber auch in anderen, illustren Vereinen
6. November 1989: vierzigster Geburtstag
- es war ein Montag. (Am darauf folgenden Donnerstag fiel die Berliner Mauer!)
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to be continued . . .